Aktuelles

Security im Fahrzeug: Herausforderung im digitalen Zeitalter

13.03.2017

Mehr Schnittstellen, höhere Ansprüche

Die Aktivitäten von Security-Experten schützen ein System vor Bedrohungen aus seiner Umgebung. Sie sollen durch gezielte, spezifische Maßnahmen Schwachstellen aufdecken und technische Störungen und Angriffe verhindern. In der Fahrzeugwelt ist Security kein neues Thema. Aber die rasante Digitalisierung bringt eine starke Dynamik mit sich. So nimmt die Anzahl externer und interner Schnittstellen des Fahrzeugs stetig zu. Längst stellt die Vernetzung mit mobilen Endgeräten und dem Internet die Grundlage zahlreicher Funktionen dar, etwa Fahrzeug-Suchfunktionen oder Fahrerassistenz- und Komfortsystemen via Smartphone. „Die zunehmende Vernetzung eröffnet aber auch neue Angriffswege, über die Angreifer die Ausführung von Fahrzeugfunktionen manipulieren können“, erklärt Julia Busse, Security-Expertin beim Softwareunternehmen Carmeq.

Vielfältiges Aufgabenspektrum

Bei Carmeq, einem Unternehmen des Volkswagen-Konzerns, beschäftigen sich Spezialisten intensiv mit diesem Thema. Die Aufgaben und Maßnahmen sind vielfältig, sie reichen von der Identifizierung und Bewertung von Risiken und der Integration entsprechender Sicherheitsmechanismen bis hin zu Fragen der Netzwerksicherheit und des Datenschutzes. Dr. Christian Gierds von Carmeq stellt ein typisches Projekt vor: „In der Regel arbeiten wir direkt im Auftrag einer Fachabteilung oder der Abteilung für Fahrzeugschutz von Volkswagen. Unser übergeordnetes Ziel ist es, eine Funktionalität abzusichern. Hierfür erstellen wir Risikobewertungen, entwickeln Schutz- oder Testkonzepte. Wir erarbeiten für unseren Kunden aber auch neue organisatorische oder technische Maßnahmen und etablieren sie im Unternehmen.“ Dabei geht es vor allem darum, so Gierds, die Anforderungen des Kunden zu verstehen und aufzubereiten, mit den Beteiligten ein gemeinsames Verständnis mit Bezug auf die Securityaspekte zu erzielen – und natürlich ein tragfähiges Ergebnis zu erreichen.
Wirksamer Schutz vor Manipulationen wird im Hinblick auf das automatische Fahren und die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander und mit ihrer Umwelt immer wichtiger werden. „Technologien wachsen, Visionen werden verwirklicht“, fasst Julia Busse zusammen, „und Security spielt dabei eine zentrale Rolle.“
Um auch in Zukunft die Mobilität von Morgen zu gestalten, ist Carmeq stets auf der Suche nach engagierten Mitarbeitern, vor allem im wachsenden Bereich Security.

Weitere Informationen zu offenen Stellen bei Carmeq unter www.carmeq.com/karriere

zurück zur Übersicht